UNESCO Valcamonica


Valcamonica ist der Erste Ort von 50 die in Italien als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt wurden.
Die Felsbilder des Valcamonica im norditalienischen Valcamonica in der Lombardei, in der Provinz Brescia sind die weltweit größte Fundregion prähistorischer Petroglyphen. Aktuelle Schätzungen gehen von insgesamt 300.000 Figuren aus. Die Petroglyphen sind vor allem in der Umgebung der Orte Darfo Boario Terme, Capo di Ponte, Nadro, Cimbergo und Paspardo konzentriert. Die Felsritzungen sind auf einer Strecke von 25 Kilometern entlang des Tals verteilt und liegen auf Höhen zwischen 20 und 1400 m über dem Meeresspiegel. Die Kunst des Valcamonica zeichnet sich im Laufe von etwa 10.000 Jahren durch einen periodischen Wandel der Stile und Motive aus. Sie bilden ein Archiv europäischer Geschichte, das sich vom Ende der Würmeiszeit bis zur Römischen Kaiserzeit erstreckt. Die vor 12.000 Jahren im Epipaläolithikum entstandenen Felsbilder waren mit Jagdpraktiken und ritualen verbunden. Die Bilder zeigen Themen, wie Fischköcher, Speere, große Jagdtiere und abstrakte Zeichen. Der in der Region zu Beginn des Holozäns ausgestorbene Elch ist am häufigsten abgebildet.

Valcamonica mit Google Maps

                                  Hier einige Bilder der Petroglyphen









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